
Also… Leute, Heute wirds kurz und bündig: Wow!!! Das wars 😅
Ne, kommt schon noch mehr, aber das war mal n krasser Tag. Er begann wie immer morgens.
In der Nacht flüchtete ich vor Schnarchern in so n Hinterzimmer und gruselte mich fürchterlich weil ich an Horrorfilme dachte… Ju On und diesen schwebenden Geist aus Spuk in Hill House, der sich mit seinem Stock fortbewegt und nach seinem Hut sucht. Daran sollte man nicht denken, wenn man alleine in gruseligen Hinterzimmer liegt.
Aber die Auszeit tat sehr gut in Pamplona. Ich bin auch geistig auf dem Camino angekommen und nahm mir vor, meine Geschwindigkeit zu gehen und bei mir zu sein 🙂 Ich muss nirgendwo ankommen, außer bei mir. Das war eine befreiend und beruhigende Erkenntnis.
Dementsprechend genoß ich den Tag und sagte dem wunderschönen Pamplona Adios. Hoffentlich sehen wir uns wieder.

Der Weg führte raus aus der Stadt und die Sonne ging auf und bescherte mir einen Tag, der schöner nicht hätte sein können.

Vor mir lag ein Berg, ich wusste dass ich da rauf muss.. Bock hatte ich aber nicht.

Meine Blasen an den Füßen taten weh, aber trotzdem lief alles wie geschmiert heute und ich kam gut voran.
Das Panorama war der Hammer.

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Dann kam ein Spanier vorbei meinte so: was? Du findest Das gut? Dann warte mal ab…
Neugierig, was er wohl meinte, stiefekte ich weiter bergauf und auf einmal… PANORAMA ALARM… Ich hatte den Alto de la Perdon erreicbt und mir bot sich ein Panorama, was mir den Atem raubte.
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Also… Wer schonmal da war, weiß, was ich meine. Wer noch hin will, wird es erfahren. Bilder und Worte können das nicht beschreiben. Und dazu zauberte der Camino Gott ein Wetter… Es war perfekt! Es war einfach ein perfekter Moment.
Ich machte Siesta und genoss meine Pasta.


Und machte die obligatorischen Pilgerstatuenfotos.

Was muss, das muss… Was für ein Moment… Unfassbar. Danke, dass ich den erleben durfte. Ich konnte so weit schauen… Wow.. Ich freute mich richtig, in die Landschaft abzusteigen.

Der Abstieg war okay und führte mich in einen echten, warmen Spätsommertag in einer tollen Landschaft. Ich zog die Jacke aus, knallte mir das erste Mal Musik aufs Ohr und freute mich, unterwegs zu sein 🙂



Ein Tag für die Ewigkeit. Der wird bleiben.
Ich erreichte Puente de la Reiner und beende ihn mit Tütensuppe… Ich fühle mich unfassbar gesegnet mit diesem Tag.
Bis morgen 🙂
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