Mit diesem immer wieder gern gehörten Ohrwurm begann der Tag nach einer Nacht im Kloster vom Roncesvalles…
Der gestrige Tag war ja wirklich krass und steckte mir wirklich in den Knochen… Ich habe mich in der Nacht gefragt, ob ich aufgegeben habe oder versagt habe. Aber ich habe alles gegeben und gekämpft und dann kann man auch mal scheitern… Rückblickend hätte mir Sonst was passieren können, darum war das schon ganz gut so alles.
Im Kloster gabs morgens noch Frühstück. Toast mit Aprikosenmarmelade, Osaft und Kaffe… Dazu lief My Sharona und dieses Lied hat immer ne tagelang Ohrwurmgarantie. Und so startete ich mit Sharona im Ohr Richtung Zubiri. Hawa sagte noch, daß wird easy.. Aber jetzt sitzen wir hier schon sehr kaputt rum 🙂
Die Etappe startet Sonnig und viel weniger bergig am Anfang. Es macht Spaß zu laufen und der Muskelkater war nicht allzu schlimm



Der Blick zurück zeigte uns wie hoch die Berge waren, die wir gestern bezwingen mussten.



Leider kommt das auf den Bildern nicht zur Geltung… Es war sehr hoch.
Der Weg führte uns über verwunsche Pfade in die Berge


Die Sonne schien, das Wandern war einfacher als gestern und trockener… Aber die Aufstieg oft schwer und steil, genau wie die Abstiege.
Ich hatte als Lektion mitgenommen mehr auf mich zu hören und darum machte ich öfter Pausen. Aber bei der Aussicht auch sehr willkommen. Navarra ist wirklich schön. „Ein wahrer Augenöffner, keine Frage.“ würde Sam im Herrn der Ringe jetzt sagen.



Die Etappe zog sich aber extrem und 27km wollten einfach kein Ende nehmen. Und es ging wirklich oft steil bergauf und Bergab. Ich lief mir auch ne fette Blase. Aber am Ende kamen wir müde in Zubiri an und stiegen in einer wunderschönen Albergue ab 🙂
Duschen, essen und die Gesellschaft genießen. Die Gesellschaft ist übrigens ganz besonders auf dem Camino 🙂
Ich hab heute also durchgehalten und bin angekommen… Insgesamt anstrengend aber schön 🙂
In diesem Sinne: Buen Kamino 🙂

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