
Heute Fass ich mich kurz.
Doch zuerstmal verließ ich Villambistia Richtung Atapuerca, was mein heutiges Ziel sein sollte. Es war grau, kalt und windig heute, darum sind auch keine grandiosen Fotos zu erwarten.
An sich war der Marsch selbst unspektakulär. 20km. Eigentlich machbar. Auch uneigentich.

Man merkt, wie sich die Landschaft verändert, das ist schön. Heute waren fiese Steigungen von 650 auf 1200 Meter in der Route und ich befand mich im tiefsten Nebel.

Eigentlich aber schön.

Trotzdem waren die Endlosen Kurven mit den endlos gleichen Bäumen irgendwann nervig.

Abwechslung bot mir wie immer die Architektur.

Und ein Riesenboccadillo und Kaffee zum Aufwärmen.

Kurz vor meinem Ziel wurde das Land hügelig und weit und auch die Sonne liess sich blicken.



Meine Albergue „La Hutte“ entpuppte sich als saukalt er ehemaliger Stall, mit betrunkene Hospitaleros, der ab 10 die Heizung abstellt. Na Prost.. Es ist schön mit Heizung hier saukalt und gruselig und ich bin ganz alleine hier. Der erste Moment, in dem mir mulmig ist.
Ich habe vorsorglich meine Sachen gepackt, falls ich mich entscheide, heute Nacht noch zu gegen. Falls nicht, freue ich mich über einen guten Winterschlafsack. Wer den Camino geht, sollte hier nicht her.
Naja… Ich Koch mir jetzt Nudeln und man liest sich (hoffentlich) morgen.

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