Ja, liebe Leute…ich bin mittendrin in meiner 24-Stunden-Reise. Noch knapp 3 Stunden nach Lyon, dann 2 Stunden warten und dann noch 2 Stunden nach Le Puy-en-Velay.
Die Nacht im Bus war interessant, da hinter mir eine zeternde, gegen die Sitze tretende Frau saß, die, als grad alle schliefen, völlig loskeifte, weil ich angeblich meine Sitze verstellt hatte… die Busfahrer versuchten zu schlichten… eine halbe Stunde ging alles gut. Dann zeterte sie erneut und der Busfahrer kam und baute sogar ihren Sitz auseinander, fand aber nichts… damit Ruhe war, setzte er sie nach vorne auf den Reservesitz…. was ein Kind zum Anlass nahm, sich zum Schlafen auf ihren alten zu legen… mitten in der Nacht zeterte sie mitten aus dem Nichts wieder los und wollte ihren alten Sitz wiederhaben, da vorne die Busfahrer gewechselt hatten und ihr das nicht passte… mehrere Leute brüllten… der Mann vor mir setzte sich dann auf den Reservesitz, damit das Kind auf seinem schlafen konnte und Senora Zeter setzte sich wieder auf ihren alten…. ich sagte zu ihr, sie ist ne alte Hexe… leider sprach sie auch Deutsch. Das hatte ich nicht bedacht…aber irgendwie hatte ich auch recht. Die Sitze waren der Horror für einen großen Menschen wie mich und 10 Stunden unbequem sitzen ist krass ^^ Aber pünktlich wie die Deutsche Bahn mal war, kamen wir in Lyon an 🙂
Apropos Deutsche Bahn..Dazu schreibe such nochmal was.

Was mein Plan zu zelten angeht werde ich gucken müssen, da hier die nächsten Tage in der Ecke Le Puy-en-Velay Nachttemperaturen von bis zu 4 Grad angesagt sind und ich dafür nicht ausgerüstet bin 🙂 Daher werde ich wohl Herbergen anlaufen müssen oder frieren. Eigentlich wollte ich nur T-Shirts mitnehmen 🙂 Danke, Marita ^^


Achja…lyon sehen und sterben… hier lagen überall tote Touristen, die das sehr wörtlich genommen hatten.
In Wirklichkeit ist Lyon sehr grün und hügelig ind vor allem wurde hier das Kino erfunden, von den Brüdern Lumiere. Demnach ist Lyon wirklich auch interessant 🙂 und die Textzeile von Fliehende Stürme „Misseu…Missieur. . äh..missjöööh Lümiere spielt mit dem Licht“ macht dann gleich wieder etwas Sinn 🙂
Zugfahren in Frankreich ist aber wirklich herausfordernd… die sprechen kein Englisch und ich kein Französisch…ich bin überrascht, dass ich im richtigen Zug sitze ^^ ich denke, so gegen 14 Uhr bin ich in Le Puy-en-Velay und entscheide, wie ich weiter vorgehe. Man muss aber mal lobend anerkennen, dass die Bahnhöfe hier sauber, freundlich und die Mitarbeiter hilfsbereit sind 🙂 es gibt Wartezonen in denen es w-lan gibt..in einer stand sogar ein Klavier.



Saint -Etienne Chateaucreux
Langsam füllt sich der Zug nach Le Puy-en-Velay mit anderen Pilgern und zumindest einer möchte auch die 1600km gehen… und auch er hat sich 2,5 bis 3 Monate Zeit genommen. Das bedeutet, uch bin mit meiner Schätzung realistisch. Auch mal was gutes.



Die Fahrt nach Le Puy-en-Velay stellt sich als krass schön raus… nett hier ^^

Le Puy-en-Velay selbst war noch mal richtig geil. In der Stadt gibt es 2 Vulkankegel. Auf einer steht ne Ststue, auf der anderen mega die Kirche… Oberkrass.





Einen Wermutstropfe gibt’s aber… als ich nem Auto ausweichen musste, bin ich auf mein Schlimmes Knie gefallen…das tut natürlich weh.. hab direkt Voltaten und Bandage drum gemacht und Hofe, morgen ist es besser… sonst werde ich einige Tage hier pausieren müssen.
So…für den ersten Tag war das echt genug 🙂 Bis morgen. Achja…es soll regnen
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