Tag 3: Mah Mah Mah Myyyyy Sharonaaaa

Mit diesem immer wieder gern gehörten Ohrwurm begann der Tag nach einer Nacht im Kloster vom Roncesvalles…

Der gestrige Tag war ja wirklich krass und steckte mir wirklich in den Knochen… Ich habe mich in der Nacht gefragt, ob ich aufgegeben habe oder versagt habe. Aber ich habe alles gegeben und gekämpft und dann kann man auch mal scheitern… Rückblickend hätte mir Sonst was passieren können, darum war das schon ganz gut so alles.

Im Kloster gabs morgens noch Frühstück. Toast mit Aprikosenmarmelade, Osaft und Kaffe… Dazu lief My Sharona und dieses Lied hat immer ne tagelang Ohrwurmgarantie. Und so startete ich mit Sharona im Ohr Richtung Zubiri. Hawa sagte noch, daß wird easy.. Aber jetzt sitzen wir hier schon sehr kaputt rum 🙂

Die Etappe startet Sonnig und viel weniger bergig am Anfang. Es macht Spaß zu laufen und der Muskelkater war nicht allzu schlimm

Der Blick zurück zeigte uns wie hoch die Berge waren, die wir gestern bezwingen mussten.

Leider kommt das auf den Bildern nicht zur Geltung… Es war sehr hoch.

Der Weg führte uns über verwunsche Pfade in die Berge

Die Sonne schien, das Wandern war einfacher als gestern und trockener… Aber die Aufstieg oft schwer und steil, genau wie die Abstiege.

Ich hatte als Lektion mitgenommen mehr auf mich zu hören und darum machte ich öfter Pausen. Aber bei der Aussicht auch sehr willkommen. Navarra ist wirklich schön. „Ein wahrer Augenöffner, keine Frage.“ würde Sam im Herrn der Ringe jetzt sagen.

Die Etappe zog sich aber extrem und 27km wollten einfach kein Ende nehmen. Und es ging wirklich oft steil bergauf und Bergab. Ich lief mir auch ne fette Blase. Aber am Ende kamen wir müde in Zubiri an und stiegen in einer wunderschönen Albergue ab 🙂

Duschen, essen und die Gesellschaft genießen. Die Gesellschaft ist übrigens ganz besonders auf dem Camino 🙂

Ich hab heute also durchgehalten und bin angekommen… Insgesamt anstrengend aber schön 🙂

In diesem Sinne: Buen Kamino 🙂

Kommentare

4 Kommentare zu „Tag 3: Mah Mah Mah Myyyyy Sharonaaaa“

  1. Avatar von Audrey im Wanderland

    Ich gönn dir den wettertechnisch leichten Abstieg von Herzen. Ich hatte Roncesvalles – Zubiri im Regen, wie du sicher gelesen hast. Das war so semi-witzig. Und ich freue mich, dass du trotz Zelt die Alberguen aufsuchst, denn wie du schon sagtest, ist die Gesellschaft auf dem Camino eine ganz besondere. Ohne würde dir etwas entgehen, was für mich die Caminos von Wanderungen unterscheidet. Also – Ultreia und Buen Camino. Ich verfolge deine Schritte mit großem Vergnügen, wie du im Vorfeld meine 🎒☀️

  2. Avatar von Marco
    Marco

    Krischan, das liest sich doch positiv, ich freue mich. Komm gut durch, und auch wenn Du das für Dich machst – es drücken Dir viele die Daumen. 😊

  3. Avatar von Ellen Fehlow

    Hallo und Glückwunsch zu Tag 3 Krischan, zu viel, zu schwer, zu weit… ich wiederhole mich!
    Ich fand den Weg nach Zubriri, gerade im letzten Drittel, sehr ätzend. Aber du siehst, es ist geschafft! Niemand hat gesagt: du sollst den Weg gehen und niemand hat gesagt, dass es leicht werden wird…!
    Ich verfolge dich und sehe mich!
    Danke, dass ich/wir teilhaben dürfen, buen Camino – Ultreia! Ellen

  4. Avatar von Ellen Fehlow

    Hallo und Glückwunsch zu Tag 3 Krischan, zu viel, zu schwer, zu weit… ich wiederhole mich!
    Ich fand den Weg nach Zubriri, gerade im letzten Drittel, sehr ätzend. Aber du siehst, es ist geschafft! Niemand hat gesagt: du sollst den Weg gehen und niemand hat gesagt, dass es leicht werden wird…!
    Ich verfolge dich und sehe mich!
    Danke, dass ich/wir teilhaben dürfen, buen Camino – Ultreia! Ellen

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