Federico…ab morgen kommen wieder Sprüche 🙂
Gestern bin ich einfach stumpf um 8 eingeschlafen und konnte nichts schreiben deshalb ^^ Sorry…
Es ging gestern von Roncevalles, dem Kloster nach dieser krassen Bergetappe nach Zubiri, etwa 22km entfernt…
Und nach der Bergetappe konnte mich nix mehr schocken… dennoch… das Unwetter auf dem Berg schien wohl doch außergewöhnlich gewesen zu sein…selbst heute, in Pamplona reden die Leute noch davon ^^ Und ich war mittendrin 🙂


Der Weg war bergig mit vielen aufs und ab und es waren leider viele Leute unterwegs. Ich überlege derzeit mich zwischen die Etappen fallen zu lassen um nicht mitten im Strom zu sein 🙂
Ich hatte aber das Gefühl, dass ich nach der Pytenäenüberwanderung jede Etappe meistern kann… es war schön zu lernen, dass es zwar durchaus okay ist, Dinge zu beenden, die einfach nicht passen, man aber es sich dennoch lohnt, für andere Dinge zu fighten und sie durchzuziehen. Das war ne gute Erfahrung und ich hoffe, ich kann Sie mitnehmen.



Manche Leute gegen diesen Weg übrigens in Flip Flops… Asiaten in diesem Fall… aber Flip Flops und Asiaten…das passt eh….
Generell sind viele Koreaner und viele Amerikaner da…. und gerade die Amerikaner sind sehr präsent.
Zubiri war abends völlig überlaufen von Pilgern und solchen, die das von sich sagen…viele hatten vorher Betten reserviert und tauchten dann nicht auf…das hatte zur Folge, dass andere Leute weggeschickt wurden und Abends Betten leer blieben. Das ist schade.



Die Nacht war okay, allerdings standen die ersten um 4(!!!) Auf und packten umständlich und laut ihre Sachen…damit sie die ersten auf dem Trail sein konnten und die ersten an der Albergue… mutmaßen ich mal…vielleicht hatten die auch andere Gründe…
Geht mich ja auch nix an, doch sie weckten das ganze Zimmer und ich hatte super schlechte Laune…den ganzen Tag… Auch der der liebe stand um 4:30 Uhr auf, machte Lärm und verschwand. Sein und das Gepäck anderer wurde dann per Lieferdienst zum Zielort gebracht.

Ich stiefelte schlechtgelaunt los um halb 7… gottseidank kam irgendwann ein Café mit einem unständigen Tortilla-Sandwich und Cola Zero.. das hob meine Laune dann… generell…Getränke mit Kohlensäure sind irgendwie mein Highlight am Tag.


Die Wanderung von Zubiri nach Pamplona zug sich…aber irgendwann kam ich auch da an und stieg in der Casa Paderborn ab, einer deutschen Herberge 🙂
Hier in Pamplona such ich grad nach ner Pizzaria aber ein Gewitter zwang uns unter einen Pavillon und jemand hatte eine Gitarre dabei ^^ So entstehen schöne Momente…warum muss man für sowas nach Pamplona?
Teil 2 von Pamplona kommt morgen dann ^^
Ich hoffe, euch geht’s gut?
Schreibe einen Kommentar