Tag 36: The Rain in Spain…

Heute ist der erste Tag, an dem ich nicht ein Foto gemacht habe! Null… Nada… Ocho…. Der Tag gab es einfach nicht her, ich ging im Dunkeln los und der Rest war Matsch und Ödnis… Außerdem war ich nass. Voll dumm…

Aber zuerst einmal erwachte ich um 6:30 Uhr in Tricastela… Ich hatte nicht gedacht, dass die Svharvher, die ich bisher auf dem Weg kennenlernen durfte, also, dass das noch steigerungsfähig wäre… Aber der Typ, einer der Perrogrinos von gestern schnarcht schon während er wach war… Und als er im Bett lag… Er ist der Arnold Schwarzenegger unter den Schnarchern… Mehr geht einfach nicht… Was zur Folge hätte, dass mehrere Leute in der Küche schliefen und ich hörte zum Glück wenig dank 2komponentenOhropax…rrst Schaumstoff, dann mit Wachs verschließen… Half. Aber ich schlief nicht, da ich wieder Trigeminusschmerzen hatte und wie gesagt: wer das kennt, weiß Bescheid.

Da ich wusste, dass es heute regnen würde und ich bis 1 in Sarria sein musste, war ich um 7 fertig und warf mir meinen Poncho über und fühlte mich etwas wie Dracula… Das war n bisschen cool und ich hoffte, dass jemand, der mich sah, das auch fand… Leider stellte sich der Poncho als doof raus… Ich hatte an: Shirt, Pulli, Jacke, Poncho… An sich war ich abgedichtet und ich Gaube auch dass der Poncho dicht ist, trotzdem war mein Pulli klatschnads als ich mich dann azszig und warum soll ich n Poncho anziehen, wenn ich dann vo innen nass werde? Das versteh ich nicht so ganz. Es soll die nächsten Tage weiterregnen und irgendwie muss ich n Dreh kriegen wie ich im Poncho trocken bleibe… Wie gesagt.. An sich ist er cool

Für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar.

Ich ging im Dunkeln los und ärgerte mich, weil es gefühlt nur gergauf ging.. Aber meine coole Stirnlampe rat ihren Dienst und ich kam gut voran.. Ich hatte heute knapp 18 km nach Sarria vor mir und riss die Kilometer runter wie nix. Ich zog die 18km in 4 Stunden ohne Pause durch und war um 11 da.. Klatschnass und kaputt.. Es gab aber auch nix wo man hätte Pause machen können und der Reiz der Galizischen Landschaft zog heute im Regengrau nicht… Ich hoffe, die nächsten Tage regnet weniger.. Aber eine Einheimische meinte, das heute wäre leichter Regen…

Ausserdem lösen sich meine Schuhe langsam ganz auf… Ich denke, bis 29 werden sie durchhalten, aber ich wunder mich auch nicht, wenn ich in Badelatschen zurückfliege.

Außerdem peitschten Sturmboen übers Land, die echt nicht von schlechten Eltern waren.

Aber das Ende ist absehbar und ab morgen beginnen die letzten 100km nach Santiago… Krass eigentlich 🙂 ich freu mich trotz Regen und per Facebook und Whattsapp trudeln nach und nach immer mehr meiner Wegbegleiter dort ein. Das ist auch schön zu sehen ^^

Naja… Heute bleibt mein Bericht dennoch kurz, denn viel ist nicht gewesen.

Ich hab mein Handtuch nicht verloren seit gestern 🤔

Aber vielleicht ja morgen.

Bis dann also… Und dann wieder mit Fotos

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