
Tja… Irgendwie hab ich heute genug erlebt für nen Eintrag, obwohl ich erst morgen schreiben wollte, aber… Lest selbst:
Es begab sich denn nun, dass ich gestern, am 14.12.18 per Nachtbus nach Paris rockt und mit den Worten begrüßt wurde: „Wir wissen nicht genau wann wir ankommen. Die Gelbwesten halten unseren Bus regelmäßig auf. Mal eine Stunde mal mehr. Aber bisher sind wir immer angekommen.“ Das ist doch ne Ansage.
Wir kamen auch zu spät, ne Stunde, nur wurden wir nicht von Gelbwesten aufgehalten. Wir waren nur einfach zu spät.
Paris stellte sich als Horror heraus. Dass die Stadt groß ist, wusste ich. Aber so riesig… Das war krass und erschlug mich fast… Die riesen Gebäude und die Hektik… An sich keine Stadt zum wirklich verlieben.
Die Metro war auch Horror. Man kann lieber versuchen ein chinesisches Kreuzworträtsel zu lösen statt sich in der Metro zurechtzufinden. Und irgendwer schubst. Mich dann in einen überfüllten Zug und ich kam an, wo ich Hinwollte… Komischerweise.
Es ist überraschend, wie wenige Leute hier Englisch oder Deutsch können.
Außerdem war es kalt und die Prinzessin in mir weinte… Ich bekam aber nen Zug nach Bayonne und als ich dort ausstieg: 17 Grad, Menschen in kurzer Hose, alle am ausrasten… Aber schön wars.

Im Sommer sicher n Paradies.. Ich beschloss mir die Stadt anzuschauen und fand sie „Pittoresk.


Irgendwie entdeckte ich noch nen Weihnachtsmarkt… Es war cool irgendwie alles

Dann gabs mega Getöse und ne Prozession zog an mir vorüber. Keine Ahnung, was das bedeutete. Aber Spaß hatten sie.


Mittlerweile war ich aber seit 20 Stunden wach und mein Zug nach St Pied de Port fuhr. Leider war es schon dunkel als ich ankam. Aber es sah fantastisch aus.. Alt.. Pilger mäßig. Ein würdiger Startpunkt.
Im Pilger Büro verbot man uns den Pass zu gehen leider. Aber auch das Überlebe ich wohl.

Zu guterletzt kam ich in einer Herberge an, wo Leute drin saßen und die sagten, hier ist niemand, die Herberge verwaltet sich selbst. Sucht euch ein Bett und steckt 10 Euro In Nen Umschlag… Es gibt hier niemanden, der das leitet. Es ist einfach n Haus das da ist… Schräg… Aber lustig… Tja, das tat ich auch mit den 10 Euro und lieg jetzt in meinem Schlafsack und morgen um 8 geht die erste Etappe los…. Zusammen mit Li, einem Koreaner. Er versteht mich nicht, ich ihn nicht, aber ich mag Asiaten.. Das wird schon gehen.. Na dann gute Nacht. 🙂

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