Lieber Federico, Chat Gpt möchte dir etwas mitteilen:
„Lieber Federico, bist du bereit, in die faszinierende Welt der Maulwürfe einzutauchen? Nun, das Wort „Maulwurf“ hat eigentlich nichts mit Mäulern oder Würfen zu tun. Es ist viel lustiger als das!
Also, stell dir vor, irgendwann in der Vergangenheit saß ein schlauer Forscher in seinem Labor und dachte über Namen für diese grabenden Wesen nach. Als er nachdachte, stieß er auf eine interessante Tatsache: Maulwürfe haben diese kleinen, rosa Nasen, die ein bisschen wie ein Maul aussehen. Voilà! Da kam ihm die Idee: „Ich werde sie Maulwürfe nennen!“
Aber das ist noch nicht alles. Die witzige Sache ist, dass diese Forscherfreunde damals einen ausgeprägten Sinn für Humor hatten. Sie entschieden, dass es nicht genug wäre, den Maulwurf nur nach seinem „Maul“ zu benennen. Sie wollten noch mehr Spaß haben!
Also dachten sie sich, dass Maulwürfe vielleicht eine versteckte Leidenschaft für das Werfen von kleinen Gegenständen haben könnten. Vielleicht haben sie heimlich kleine Murmeln oder Kieselsteine geschmissen, wer weiß? Deshalb fügten sie das Wort „Wurf“ hinzu, um das Ganze noch amüsanter zu machen.
Und so, mein lieber Federico, entstand das Wort „Maulwurf“. Es war eine lustige Kombination aus dem Aussehen ihrer Nasen und der Idee, dass sie winzige Werfer sein könnten. Eine wahrhaftige Hommage an den Humor der Forscher von damals!
Nun, Federico, hoffentlich hast du über diese kleine Anekdote gelacht und etwas Neues über die Herkunft des Wortes „Maulwurf“ gelernt. Manchmal sind die Ursprünge von Wörtern genauso spaßig wie die Tiere selbst!“
Tja… Maulwürfe…bekannt für ihre Spaßigkeit 🙂 Nun, das war doch aufschlussreich… und du vergisst hoffentlich, dass unsere Tennisdiskussion wieder mal in Flaschenwürfen und Pöbeleien ausgeartet ist..
Manche Themen bergen einfach Sprengstoff.
Trotzdem hatte Chat Gpt etwas Unrecht: Der Name „Maulwurf“ leitet sich vom althochdeutschen Wort Moltewurf ab – Molte bedeutet Erde. Somit heißt der Maulwurf übersetzt „Erdwerfer“.
So… Doch zunächst einmal erwachte ich gleich zweimal, denn ich habe ja heute UND gestern zu schreiben. Es gab gestern einfach kaum was zu erzählen… keine deepen Themen und krassen Erlebnisse…
Ich bin einfach in dieser gruseligen nunicipal-Herberge in El Burgo Raneiro gewesen, wo der Lattenrost einfach gefühlt aus nem Stück Drahtzaun bestand und man quasi durchhing… das war kacke zum schlafen und morgens tat der Rücken weh.
Es ging dann nur knapp 20km (nur 20km…wie das klingt…)nach Mansillas de las Mulas, wo die Herbrge Gaia auf mich wartete,in der ich vor 5 Jahren schon mal war… die Hospitaleros dort sind sehr nett und selbst Pilger und das merkt man einfach.

Der Weg über die Meseta und nach Leon ist angenehm flach und man kämpft eher gegen sich selbst und die Hitze als gegen den Camino. Generell hatte ich die letzten Tage echt auch Ruhe und konnte denken. Das tut gut
Nch Finisterre sind es jetzt noch 425km oder so und ich frag mich was ich mitnehme. Entscheidungen treffen vielleicht..unterscheiden lernen zwischenDingen, die keinen Sinn machen für mich (Der Weg in Frankreich) und Dinge, wo man fighten sollte (die Bergetappe)
Vielleicht ne Ahnung von ner beruflichen Zukunft (Das Kloster in Condom)
Geheult hab ich trotzdem nicht…und Gott bin ich ferner als je zuvor. Aber es ist ja auch noch Zeit.
Es fühlt sich halt nach Abschied an, weil es bis Santiago nurnoch 325km sind und ich sicher schon 700 gegangen bin.
Meistens gehumpelt oder fluchend irgendwelche Hänge hinaufgekraxelt…grazil wie ein Sofa.
Leute, ich bin einfach ein grundlegend fauler Mensch… ich habe KEINE Ahnung, warum ich das tue… schon wieder. Ich finde faul sein auch nicht schlimm…
Ich glaub, ich will gar nicht anders sein… vielleicht ist das ne gute Lehre aus dem Camino… man zu gucken und zu akzeptieren wie ich wirklich bin, statt jemand sein zu wollen, „richtig“ ist…
Mein natürliches Habitat ist das Bett. Ich geh zwar auch gern raus ins Kino und zu Konzerten und so…aber ich, Scifi, Comics, weirde Gedanken, etwas Kreativität und tiefsinn mit einer Prise Melancholie und mein Bett…das funktioniert einfach sehr gut.

Naja… in der Herberge Gaia traf ich überraschend die andere Nicole aus Frankreich wieder, die ich in der indischen Gite getroffen hatte… sie hat lange beim roten Kreuz gearbeitet und läuft von Genf nach Finisterre… Respekt…und schön, dich wiedergesehen zu haben. Gute Reise weiterhin.

Für mich ging es dann heute 20km nach Leon.
Der Weg zehrte irgendwie an mir und jeder Meter war ne Herausforderung… aber ich schaffte es und die Hektik der Stadt brach über mir herein, doch dazu morgen mehr…
Ich muss dringend noch 3 Auszeittage machen (oder sehr kurze Etappen) damit ich Marita, die Hospitalera, am 8. In La Faba treffen kann :))
Darum bleib ich minimum morgen hier.
Und als Abschluss des Tages gibt es das hier:


Ich finde es toll, wie aufmerksam und interessiert ihr mich begleitet und darum geht mein Gruß heute mal raus an: DICH! UUUUUND DICH! Und Dich, Dich und Dich.! 🙂
Schreibe einen Kommentar